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Diamanten wird vieles nachgesagt, bis hin zu magischen Kräften. Eines aber sind sie auf jeden Fall: der älteste Sachwert der Welt. Kein Stein ist jünger als 900 Millionen Jahre, seither sind keine Diamanten mehr entstanden. Großer Druck und enorme Hitze waren nötig, um tief in der Erde Kohlenstoff zu Diamanten werden zu lassen. Durch Erosion kamen sie dann im Laufe von Jahrmillionen näher an die Oberfläche. Jeder Diamant ist also glitzerndes Zeugnis der Geschichte unseres Planeten. Und somit nicht nur der älteste, sondern auch der schönste Sachwert der Welt.Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe wurde es metallisch gediegen in der Natur gefunden und zieht den Menschen schon seit Jahrtausenden in seinen Bann.

Diamanten als Schmuckstein

Ein Diamant hat eine sehr hohe Lichtbrechung und einen starken Glanz, gepaart mit einer auffallenden Dispersion, weshalb er bis heute vorwiegend als Schmuckstein genutzt wird. Seine Brillanz beruht auf zahllosen inneren Lichtreflexionen, die durch den sorgfältigen Schliff der einzelnen Facetten hervorgerufen werden, welche in speziell gewählten Winkelverhältnissen zueinander stehen müssen. Das Ziel ist es, einen hohen Prozentsatz des einfallenden Lichtes durch Reflexionen im Inneren des Steines wieder in Richtung des Betrachters aus dem Stein austreten zu lassen. Mittlerweile werden Schliffe und deren Wirkung auf Rechnern simuliert und die Steine auf Automaten geschliffen, um über eine exakte Ausführung optimale Ergebnisse zu erreichen. Nur ein Viertel aller Diamanten ist qualitativ als Schmuckstein geeignet. Davon erfüllt nur ein kleiner Bruchteil die Kriterien, die heute an Edelsteine gestellt werden: Ausreichende Größe, geeignete Form, hohe Reinheit, Fehlerfreiheit, Schliffgüte, Brillanzwirkung, Farbenzerstreuung, Härte, Seltenheit und je nach Wunsch Farbigkeit oder Farblosigkeit.

Im frühen Mittelalter hatte der Diamant mangels Bearbeitungsmöglichkeiten noch keinen besonderen Wert[17] und meist wurden nur die farbigen Steine als Edelsteine bezeichnet.[18]

Beginnend vermutlich im 14. Jahrhundert und bis zum 16. Jahrhundert wurden Diamanten mit einer glatten Spaltfläche nach unten und oben in gewölbter Form in Facetten geschliffen. Diesen Schliff nannte man Rosenschliff, spätere Varianten mit mehreren Facettenebenen die "Antwerpener Rose". Diese Diamanten wurden dann zur Erhöhung der Reflexion in Silber über einer folierten Vertiefung gefasst, die poliert war und manchmal ebenfalls Abdrücke der Facetten des Rosenschliffes hatte.

Mit Erfindung besserer Schleifscheiben im 17. Jahrhundert konnte man Diamanten mit spitzem Unterteil schleifen, die erstmals durch Totalreflexion von oben einfallendes Licht wieder zum Betrachter zurück reflektieren konnten. Solche Diamanten wurden dann unten offen gefasst und viele Diamantrosen sollen dann auch umgeschliffen worden sein. Diese Schlifform zeigte, wie die unten folierten Diamantrosen eine gute Brillanz und das Feuer (Dispersion) des Diamanten. Bis zum 19. Jahrhundert bestand die Bearbeitung nur in zwei Techniken, dem Spalten entlang der Spaltebenen (Oktaederflächen) und dem schleifen/polieren. Durch die Erfindung des Sägens konnten Diamanten im modernen Schliff und mit geringerem Verarbeitungsverlust entwickelt werden. Der moderne Schliff entstand so im 20. Jahrhundert, mit einer deutlich höheren Lichtausbeute die das Feuer (Dispersion) in den Hintergrund drängt.

Seit den 1980er Jahren werden Diamanten unter anderem mit Lasern bearbeitet, um dunkle Einschlüsse zu entfernen und Steine zu kennzeichnen. Die Eigenfarbe von Diamant lässt sich nicht so einfach wie bei anderen Schmucksteinen beeinflussen. Unansehnliche Steine gibt man zur Farbveränderung seit den 1960er Jahren in Kernreaktoren zur Bestrahlung. Das Resultat sind dauerhafte Farbveränderungen. Schmutzig graue, weiße und gelbliche Steine erhalten ein leuchtendes Blau oder Grün. Daran kann sich noch eine Wärmebehandlung anschließen, wobei die durch Strahlung erzeugten Kristallveränderungen zum Teil wieder "ausheilen" und als weitere Farbveränderung sichtbar werden. Die Resultate sind nicht immer eindeutig vorhersehbar.

Eine besonders charakteristische – und für Diamanten die mit Abstand häufigste – Schliffform ist der Brillantschliff. Seine Merkmale sind mindestens 32 Facetten und die Tafel im Oberteil, eine kreisrunde Rundiste, sowie mindestens 24 Facetten im Unterteil. Nur derartig geschliffene Diamanten dürfen als Brillanten bezeichnet werden. Zusätzliche Angaben wie echt oder ähnliche sind dabei nicht erlaubt, da irreführend. Die Bezeichnung Brillant bezieht sich stets auf Diamanten. Zwar ist es möglich – und auch nicht unüblich –, andere Edelsteine oder Imitate im Brillantschliff zu verarbeiten, diese müssen dann aber eindeutig bezeichnet sein, zum Beispiel als Zirkonia in Brillantschliff.

Diamantbestimmung

Kriterien zur Erkennung eines Diamanten sind u. a. seine Dichte, Härte, Wärmeleitfähigkeit, Glanz, Lichtstreuung oder Dispersion, Lichtbrechung oder Refraktion sowie Art und Ausbildung vorhandener Einschlüsse.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsinstrument zwischen naturfarbenen und künstlich gefärbten Diamanten liegt in der Absorptions-Spektroskopie. Diamanten kommen in verschiedenen Farben und Schattierungen vor, unter anderem Gelb, Braun, Rot und Blau. Die Farben beruhen hauptsächlich auf Einbau von Fremdelementen (z. B. Stickstoff oder Bor) im Kohlenstoffgitter des natürlichen Diamanten.

Bewertung von geschliffenen Diamanten

Zur Bewertung der Qualität und damit auch des Preises eines geschliffenen Diamanten werden als Kriterien die sogenannten vier C (Carat, Color, Clarity, Cut) herangezogen. Der Preis pro Karat lag 2010 laut dem Kimberley Process Certification Scheme zwischen US$ 342,92 (bei Diamanten aus Namibia) und US$ 67,34 (aus Russland).

Statistisch hat sich der Diamantpreis in den vergangenen 25 Jahren stetig nach oben entwickelt. Die konjunkturell bedingten Dellen haben den Wert eines Diamanten nie nachhaltig mindern können. Diamanten haben über die Jahrhunderte immer Ihren Wert behalten. Und die Nachfrage nach Diamanten hat immer über dem Angebot gelegen.

Die Preise für Rohdiamanten werden von großen Oligopolisten und Minengesellschaften bestimmt, die an langfristig steigendem Wert ihrer Förderungen interessiert sind. Auf dem Markt für geschliffene Steine ist immer noch die physische Nachfrage der Schmuckbranche preisbildend.

Preisbestimmende Kriterien

Welche Merkmale bestimmen den Preis eines Diamanten?

Die "4 C" bezeichnen die englischen Begriffe für die bei der Preisbildung von Diamanten relevanten Merkmale: 1. "Carat" (= Gewicht) 2. "Colour" (= Farbe) 3. "Clarity" (= Reinheit) 4. "Cut" (= Schliff) Aufgrund der großen Bedeutung für die Feststellung der Identität und die Wertermittlung eines geschliffenen Diamanten gilt die Qualität der Zertifikats heute als das "5. C" "Certificate" (= Zertifikat)

Erstes C - "Carat": Welche Diamantgewichte eignen sich?

Zur Vermögenssicherung geeignet sind Brillanten ab einem Halbkaräter (0.50 ct) aufwärts. Der Einkaräter gilt als die klassische Größe eines Diamanten. In Abhängigkeit von der Investitionssumme und dem Zweck des Diamanten-Portfolios kann sich eine Mischung von unterschiedlichen Größen empfehlen. Zu einem großvolumigen Diamant Depot sollten auch Brillanten in Spitzenqualitäten ab zwei Karat aufwärts gehören. Wichtig ist, dass die Diamantgewichte in den einzelnen Kategorien den gesuchten Größen des Diamantmarktes entsprechen. Diese sind z.B. bei einem Einkaräter von 1.01 – 1.03 ct. – nicht aber 1.00 ct oder 1.09 ct. Auch von Zwischengrößen wie z.B. 0.64 ct oder 1.31 ct ist abzuraten, weil diese die Wiederverkaufbarkeit einschränken.

Zweites C – "Colour": Welche Farben sollte ein Diamant haben?

Je weißer ein Diamant ist, desto seltener ist er und umso höher liegt sein Preis. Die fünf höchsten Qualitätsstufen der weißen Diamanten sind nach dem Farb-Code von GIA (siehe unten) von "Hochfeines Weiss+" (D) bis "Weiss" (H) gestaffelt. Diese besten Farbgrade sind die am höchsten bewerteten an den Diamantmärkten. Ausgenommen davon sind Raritäten in intensiven natürlichen Farben.

Drittes C – "Clarity": Welche Reinheit sollte ein Diamant aufweisen?

Lupenrein (Internally Flawless) ist natürlich das Maß der Dinge. Darunter staffeln sich mit zunehmender Größe der Einschlüsse die weiteren Reinheitskriterien. Bei Diamanten-Portfolios mit großem Volumen kann sich eine Beimischung von Steinen mit sehr kleinen (VS) und kleinen Einschlüssen (SI) empfehlen.

Viertes C – "Cut": Welche Schliffqualität sollte ein Brillant aufweisen?

Die Schliffqualität eines Diamanten ist heute genauso wichtig wie seine Farbe und Reinheit. Im Fall der Vermögenssicherung sollten hier keinerlei Kompromisse gemacht werden. So müssen alle drei Schliffkriterien jeweils die Beurteilung "Excellent" aufweisen. Das gilt insgesamt für die Schliffqualität ("Cut Grade"), genauso wie für die handwerkliche Ausführung ("Polish") wie auch für die Proportionen des Diamanten ("Symmetry"). "Very Good" oder gar "Good" ist nicht gut genug.

Fünftes C: Welches Zertifikat sollte ein Diamant haben?

Zu jedem Diamanten ist ein unabhängiges Zertifikat ("Certificate") ein absolutes Muss. Es ist quasi der Pass eines Diamanten. Zur Vermögenssicherung geeignete Brillanten müssen über ein seriöses und(!) international akzeptiertes Zertifikat verfügen, auf dem die preisbestimmenden Merkmale des Steins und seine Identität dokumentiert sind. Weltweit verfügen die Zertifikate des renommierten "Gemological Institute of America (GIA)" über die höchste Akzeptanz und Reputation. In Europa gilt das Zertifikate des "Hoge Raad Voor Diamant" (HRD) aus Antwerpen/Belgien als angesehen, hat aber an den großen Diamantmärkten in den USA und Asien nur eine eingeschränkte Bedeutung. Die Qualität des Zertifikats ist für den Kaufpreis ebenso entscheidend wie für einen späteren Wiederverkauf. Preisvergleiche sind nur bei Diamanten gleicher Zertifikate mit gleichen Qualitätsbefunden sinnvoll. DIAMONDAX bietet Diamanten ausschließlich mit Zertifikaten von GIA an.

Funkelnde Perspektiven

Diamanten weisen in der Vergangenheit trotz zahlreicher Krisen in anderen Märkten attraktive Wertsteigerungen auf. ln den letzten 12 Jahren stiegen die Preise eines hochwertigen Einkaräters um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Auch wenn sich aus der Vergangenheit keine eindeutige Indikation für zukünftige Wertentwicklungen ergeben können, gehen wir davon aus, dass die Diamantenpreise auch in Zukunft steigen werden. Unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten prognostizieren wir bis zum Jahr 2020 eine Wertsteigerung bei Diamanten von durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Grundlage für unsere positive Einschätzung ist u.a. die anhaltend große Nachfrage nach Diamanten aus den BRIC-Staaten.

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